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Montag, 15. September 2014

Einwohnerversammlung: Dienstag, 16. September 2014 um 19:00 Uhr im TZL Lichtenau, Leihbühl 21

Bürgermeister Josef Hartmann hat zur Einwohnerversammlung mit dem Thema:

"Ausweisung von Konzentrationszonen zur Windenergienutzung"

eingeladen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Ausweisung von Konzentrationszonen zur Windenergienutzung
3. Verschiedenes


Die Bürgerinitiative ProLichtenau hofft, dass die Besucher der Informationsveranstaltung nicht so bevormundet werden wie es in der Bürgerversammlung am 3. April 2014 im TZL praktiziert wurde.
Dort durften die Teilnehmer der Versammlung nur nach Voranmeldung per Karteikarte zu Beginn der Versammlung ausschließlich eine Frage an den damaligen Bürgermeister Merschjohann oder die anwesenden Ratsmitglieder stellen.
Die Antwort der Politiker auf die gestellten Fragen durften jedoch ohne zeitliche Beschränkung und sehr ausführlich und zum Teil auch vom Thema abschweifend beantwortet werden.
Es war einfach nur peinlich. Hat man so sehr Angst vor den eigenen Wählern??

Wir alle sind mündige Bürger und fordern Fairness und gleiche Rede- und Antwortrechte  ein!! 

Kommt bitte zahlreich zu dieser Veranstaltung. Wir wollen den Druck auf die Entscheidungsträger durch Präsenz und durch spätere Eingaben, nach Offenlegung des Flächenutzungsplanes erhöhen.


Herzlichen Dank an die zahlreichen Bürger, die ProLichtenau immer wieder auffordern und ermutigen weiter für einen sozial- und naturverträglichen Ausbau der Windenergie zu kämpfen!

 

 

Samstag, 13. September 2014

Hat die NRW-Regierung schon auf Karnevalsmodus geschaltet?

Das Land klagt gegen 21 Borchener, die aufgrund eines alten Rechtes an zwei Tagen pro Woche im Wald am Boden liegendes Holz sammeln dürfen.

Die Begründung ist ein Schlag in die Gesichter der in Lichtenau, Wünnenberg und Büren lebenden Menschen:

Das Land sieht durch das Holzsammeln eine erhebliche Störung von Flora und Fauna!!!!!!

In unseren Stadtgebieten dürfen riesige Flächen aufgebrochen, mit unvorstellbaren Mengen Beton vollgegossen werden und danach drehen sich jahrzehntelang hunderte von Windradriesen.

Das Alles sind gemäß den Stadtverwaltungen, der Kreisverwaltung Paderborn und der NRW-Landesregierung keine Probleme. 
In den Unterlagen der Stadt Lichtenau zur Änderung des Flächennutzungsplanes (Anlage zur Vorlage 125/2014) heißt es unter anderem: 
-Die naturschutz- und artenschutzrechtlichen Belange sind bei der Ausweisung von  Konzentrationszonen genauso berücksichtigt, wie die Belange der Bevölkerung.
-Eine Gefährdung von Infraschall ist nicht erkennbar.
-etc.......

Also merke:

21 holzsammelnde Menschen in unseren Wäldern sind größere Störfaktoren als 150 bis zu 200 m hohe Windräder.



Westf. Volksblatt 12.9.2014

Neue Westfälische 13.09.2014