Paul
Hatscher ein engagierter Ortsheimatpfleger und Mitinitiator der
Bürgerinitiative ProLichtenau hat mit Brief vom 1. August 2014 an den
Bürgermeister Josef Hartmann und der Ortsvorsteherin Claudia Keiter sein
Ehrenamt niedergelegt. Nach 15 Jahren in diesem Amt, davon 5 Jahre als
stellvertretender Stadtheimatpfleger wird dieser Schritt von unserer
Bürgerinitiative und sicherlich von weiten Teilen der Lichtenauer Bevölkerung sehr
bedauert.
Als maßgeblichen
Grund nennt Paul Hatscher in seinem Brief den geplanten massiven Ausbau von Windenergieanlagen
im Stadtgebiet Lichtenau. Durch den im Flächennutzungsplan vorgesehenen Ausbau
weiterer ca. 80 bis zu 200 m hohen Windräder ist eine Konzentration zu erwarten
die bundesweit einmalig ist. Dadurch wird die vorhandene Kulturlandschaft
nachhaltig zerstört und viel Missgunst und Streit in die Dorfgemeinschaften
getragen.
Paul
Hatscher ist überzeugt, dass mit den bereits vorhandenen 100 Windkraftanlagen
ein moderater Zubau möglich wäre und der Windkraft der immer wieder zitierte
substanzielle Raum eingeräumt werden kann.
So sollten
die Abstände zu Wohnbebauung ca. 1.500 m betragen um Belästigungen von den
Menschen fern zu halten. Wir sind dörflich strukturiert mit noch intakter
Natur. Jedes Windrad in der geplanten Größe ist eine gewaltige Maschinenanlage
mit enormen Flächenverbrauch, so dass bei der geplanten Konzentration der
Windkraftanlagen das Lichtenauer Stadtgebiet zu einem riesigem Industriegebiet
verkommt.
Auch sonst
sieht sich Heimatpfleger Paul Hatscher von der Stadtverwaltung und dem
Lichtenauer Rat nicht ausreichend informiert. Somit ist eine Einflussnahme auf
die Belange der Heimatpflege unmöglich.
Anmerkung
der Bürgerinitiative:
Alle
Lichtenauer Ortsheimatpfleger haben am 19.4.2014 eine „Gemeinsame Stellungnahme
zur Planung weiterer WKA’s im Stadtgebiet Lichtenau“ abgegeben. Reaktionen dazu
hat es weder vom Bürgermeister, Stadtverwaltung noch von Ratsmitgliedern
gegeben.
Presseartikel
zur Stellungnahme der Heimatpfleger: