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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Flächennutzungsplan der Stadt Lichtenau wird offen gelegt



Es ist soweit . . . 
die Offenlegung der 95. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Lichtenau . . . darin die neuen Windvorrangzonen erfolgt am:

20.10.2014 und endet am 21.11.2014!


Jetzt hat jede Lichtenauer Bürgerin und jeder Bürger Gelegenheit, durch schriftliche Einwendungen sein Veto für oder gegen diesen FN-Plan einzulegen. 

Wer also noch Bedenken hat oder Einsprüche geltend machen will, sollte diese jetzt schriftlich formulieren und spätestens bis zum 21.11.2014 der Stadtverwaltung Lichtenau zukommen lassen.



Link zum Amtsblatt Lichtenau: 

http://www.lichtenau.de/medien/3616/original/544/Amtsblatt-Nr.-15-10.10.2014.pdf




Montag, 13. Oktober 2014

Auch in Grundsteinheim, Herbram, Iggenhausen und Lichtenau ist es zum Davonlaufen

Westfälisches Volksblatt 09.10.2014

Winddkraftwahnsinn fordert erstes Opfer: Der Grundsteinheimer Ortsheimatpfleger Paul Hatscher legt frustriert sein Amt nieder



Paul Hatscher ein engagierter Ortsheimatpfleger und Mitinitiator der Bürgerinitiative ProLichtenau hat mit Brief vom 1. August 2014 an den Bürgermeister Josef Hartmann und der Ortsvorsteherin Claudia Keiter sein Ehrenamt niedergelegt. Nach 15 Jahren in diesem Amt, davon 5 Jahre als stellvertretender Stadtheimatpfleger wird dieser Schritt von unserer Bürgerinitiative und sicherlich von weiten Teilen der Lichtenauer Bevölkerung sehr bedauert.

Als maßgeblichen Grund nennt Paul Hatscher in seinem Brief den geplanten massiven Ausbau von Windenergieanlagen im Stadtgebiet Lichtenau. Durch den im Flächennutzungsplan vorgesehenen Ausbau weiterer ca. 80 bis zu 200 m hohen Windräder ist eine Konzentration zu erwarten die bundesweit einmalig ist. Dadurch wird die vorhandene Kulturlandschaft nachhaltig zerstört und viel Missgunst und Streit in die Dorfgemeinschaften getragen.
Paul Hatscher ist überzeugt, dass mit den bereits vorhandenen 100 Windkraftanlagen ein moderater Zubau möglich wäre und der Windkraft der immer wieder zitierte substanzielle Raum eingeräumt werden kann.
So sollten die Abstände zu Wohnbebauung ca. 1.500 m betragen um Belästigungen von den Menschen fern zu halten. Wir sind dörflich strukturiert mit noch intakter Natur. Jedes Windrad in der geplanten Größe ist eine gewaltige Maschinenanlage mit enormen Flächenverbrauch, so dass bei der geplanten Konzentration der Windkraftanlagen das Lichtenauer Stadtgebiet zu einem riesigem Industriegebiet verkommt.

Auch sonst sieht sich Heimatpfleger Paul Hatscher von der Stadtverwaltung und dem Lichtenauer Rat nicht ausreichend informiert. Somit ist eine Einflussnahme auf die Belange der Heimatpflege unmöglich.


Anmerkung der Bürgerinitiative:
Alle Lichtenauer Ortsheimatpfleger haben am 19.4.2014 eine „Gemeinsame Stellungnahme zur Planung weiterer WKA’s im Stadtgebiet Lichtenau“ abgegeben. Reaktionen dazu hat es weder vom Bürgermeister, Stadtverwaltung noch von Ratsmitgliedern gegeben.

Presseartikel zur Stellungnahme der Heimatpfleger:
Westf. Volksblatt vom 12.5.2014: „Zerstörung vermeiden“ http://prolichtenau.blogspot.com/2014/05/heimatpfleger-es-gibt-keinen-grund-die.html

Neue Westfälische vom 6.6.2014: „1500 Meter Abstand gefordert“ http://prolichtenau.blogspot.com/2014/06/lichtenau-ortsheimatpfleger-fordern.html






Dienstag, 7. Oktober 2014


Westfälisches Volksblatt 07.10.2014



Neue Westfälische 07.10.2014