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Freitag, 14. April 2017

Falsche Wahrnehmung, Fake News oder Schönfärberei im Wahlkampf?


Lokales

Von Bürgernähe weit entfernt


¥ Betrifft: Diskussionen zum Thema Windkraft im Paderborner Land. Jürgen Baur von der Dahler Initiative Windvernunft nimmt die Haltungen der Parteien unter die Lupe.


Wer als Kritiker der regionalen Windindustrialisierung die Wahlvorbereitungen der Parteien ins Visier nimmt, muss einräumen, dass die NRW-CDU ihre Positionen zum weiteren Ausbau der Windkraft nun auch programmatisch festgezurrt hat: regionale Deckelung dort, wo die Landschaften (wie im Kreis Paderborn) bereits jetzt durch Windkraftanlagen verbaut sind; nach wie vor aber nur Vages zu den Vorsorgeabständen. Klarer positioniert sich die NRW-FDP, die mit guten Gründen einen "grundlegenden Kurswechsel beim Ausbau der Windenergie" fordert (vgl. Landtag NRW, Drucksache 16/14648 vom 28. März).


Wofür aber steht die SPD? Wenn die Windkraftplanung im Paderborner Bauausschuss wieder einmal auf die Tagesordnung kommt, lautet der Tenor: Die SPD will einen weiteren Windkraftausbau - im Interesse des Gemeinwohls (F.-J. Henze, SPD). Welches Gemeinwohl? Im Falle der Paderborner Vororte (wie z. B. Dahl) ist es allein das Wohl der Landbesitzer und Investoren, während das Wohl der meisten anderen Bürger nichts gilt.


Wann wird sich wohl auch bei der Paderborner SPD die Erkenntnis durchsetzen, dass "Gemeinwohl" nicht die Privilegierung Einzelner, sondern das Wohl möglichst aller bedeutet - also auch derjenigen, die vom Windkraftausbau bloß in Mitleidenschaft gezogen werden? Wenigstens in dieser Hinsicht könnten sie von ihren Parteigenossen in Borchen einiges lernen.


In Lichtenau dagegen marschiert die SPD beim Ausbau der Windkraft vorneweg. Dort lässt Bürgermeister Jürgen Hartmann (SPD) Megaanlagen aus dem Boden stampfen, wo immer es zulässig ist. Wer die Landschaftsverbauung so frei von Skrupeln vorantreibt, braucht Schützenhilfe. Also wird die SPD-Wahlpropaganda als ein "Expertengespräch" inszeniert. Sogar zwei Paderborner SPD-Ratsmitglieder sekundieren: Lichtenau sei ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Mitnahme der Bevölkerung bei einem so "emotional besetzten Thema" wie dem für die Energiewende "alternativlosen" Windkraftausbau! Stellt sich die Frage, woher die Paderborner Genossinnen ihre Expertise nehmen. Denn bei genauerem Hinsehen ist diese kernige Aussage in jeder Hinsicht schlichtweg falsch (vgl. dazu u. a. www.prolichtenau.blogspot.com ). Wann dämmert es der SPD, dass vor allem Sachkunde hilfreich wäre, um dem einseitigen Lobbyismus der Windindustrie und der fehlgeleiteten Windkraftpolitik in der Stadt und im Kreis Paderborn Einhalt zu gebieten?


Große Botschaften verkünden bekanntlich auch die Bündnisgrünen. Wer die Sitzungen des Paderborner Bauausschusses verfolgt, kann jedoch schnell erkennen, dass dort, abseits aller Fakten, in erster Linie Ideologie verbreitet wird. Also wird jede Beschlussvorlage, die eine Deckelung des Windkraftausbaus in den bereits überlasteten Paderborner Vororten in Aussicht stellt, von den Bündnisgrünen konsequent abgelehnt. Und im Kreis wirft sich vor allem die bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende Kerstin Haarmann im Umweltausschuss für den ungebremsten Ausbau der Windkraft ins Zeug. Denn sie weiß, wovon sie spricht, da sie in verantwortlicher Position in das Lackmannsche Windkraftimperium eingebunden ist. Was anderswo als skandalöse Verquickung von privatwirtschaftlichen und politischen Interessen angeprangert wird, ist für die Bündnisgrünen nicht einmal ein Kavaliersdelikt. Sie betreiben Kommunalpolitik als verlängerter Arm der Windindustrie - und nennen das ökologische Verantwortung!


Die Zeche dieser verqueren kommunalen Windkraftpolitik zahlen die betroffenen Bürger doppelt und dreifach: mit der industriellen Verbauung ihrer unmittelbaren Umgebung, mit ständig steigenden Stromkosten, obwohl der vielbeschworene Klimaschutz auf diese Weise dennoch nicht vorankommt, und mit den psychophysischen Belastungen, denen sie tagtäglich unausweichlich ausgesetzt sind. Bürgernahe Kommunalpolitik? Glaube es, wer will!


Jürgen Baur


33100 Paderborn

Leserbrief
© 2017 Neue Westfälische
15 - Paderborn (Kreis), Mittwoch 12. April 2017

Siehe dazu auch diese Links
http://prolichtenau.blogspot.de/2017/03/fallt-das-unter-fake-news.html
http://prolichtenau.blogspot.de/2017/02/stellt-sich-die-lichtenauer-spd-elite.html

Kommentare:

  1. Entsprechend der Gegendarstellung von Daniel Saage, Sprecher Lackmann Industries, in der NW vom 13.4.2017, handelt es sich beim H. Baur um einen ahnungslosen ehemaligen Professor der Sportsoziologie und bei ProLichtenau um einen unseriösen Internetblog Lichtenauer Windkraftgegner.
    Wie weit muß man sinken, um mit derartig persönlichen Difamierungen seinen Ar… zu retten ?

    Daniel Saage war übrigens Redakteur bei Radio Hochstift, das zum Thema Fake News.

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    1. Zu Anonym 14.04.2017 20:13 Uhr „Daniel Saage war übrigens Redakteur bei Radio Hochstift, das zu Thema Fake News“
      Zunächst, lieber Anonym, ist mir an dieser Stelle nicht klar, warum Sie dieses Faktum einbringen.
      Die Tatsache, dass Daniel Saage Redakteur bei Radio-Hochstift war, garantiert nicht, dass Bürger vor Fake-News geschützt werden. Ganz im Gegenteil! Laut meiner Information scheint sich Daniel Saage per Heirat unter die Windkraftlobbyisten gemischt zu haben nun in der Presseabteilung der Windkraftinvestoren seine Brötchen zu verdienen. Ich meine, dass diese Tatsache dafür steht, dass Daniel Saage den Boden der neutralen Berichterstattung längst verlassen haben könnte und als „lackmannsches Sprachrohr“ fungiert.
      Außerdem hieß es einst, dass der Sender Radio Hochstift selbst als Investor beim Ausbau der WKA gilt. Das macht den Sender aus meiner Sicht befangen und erfordert aus diesem Blickwinkel zumindest Vorsicht bei der Bewertung der Radio Hochstift –Nachrichten.
      Lieber Anonym 20:13 Uhr. Sie scheinen bezüglich „Vita des Daniel Saage „ gut bewandert zu sein (warum auch immer). Es wäre also nett, wenn sie betätigen oder ggf. dementieren könnten, ob Daniel Saage in die Investorenfamilie eingeheiratet hat.
      Ich habe übrigens Interesse daran, dass wir unseren Informationsaustausch auf dieser Seite weiterhin lebendig gestalten und wir die Fäkalsprache, die nur zu oft und vorwiegend im ungebildeten Bürgertum angewendet wird, außen vor lassen.
      Ich gehöre übrigens zu den 95% Bürgern, die der Meinung sind, dass in Lichtenau der Ausbau der Windkraft übertrieben und maßlos ist. Ich bin gegen den weiteren Ausbau und möchte das bei der kommenden Wahl auch deutlich machen können.
      Warum stellen die kommunalen Parteien bei der kommenden Wahl nicht sicher, dass der Bürger direkt beim Wahlgang auch ein Votum „für“ oder „gegen“ weiteren WKA-Ausbau geben kann. Der Wahltag ist ein Tag an dem man viele Bürger erreicht oder die Wahlbeteiligung durch aktuelle brisante Themen sogar ankurbeln kann. Klingt gefährlich, wäre aber demokratischer und bildgebend für den wahren Bürgerwillen. Nur zu Ihr Kommunalpolitiker: wovor habt ihr Angst???

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    2. Oho, eine sich nicht zum „ungebildeten Bürgertum zählende Person unter dem Pseudonym Monika A.“ meldet sich zu Wort!
      Und sie interessiert sich für die Person des Daniel Saage, hat zudem Interesse an der Fortführung der Konversation mit Anonym 14. April 2017 um 20:13 und wen wundert´s: so nebenbei (siehe unter: übrigens!) ist sie auch eine der 95% Lichtenauer, die den Ausbau mit WEA für maßlos halten. In ihrem Kommentar nennt sie das Beste also erst zum Schluss!

      Nun stelle ich wie die vielen anderen täglichen Forenbesucher auch fest, dass ihr Aufruf verehrte Monika A. bei Anonym 14. April 2017 um 20:13 nicht angekommen ist, denn: er oder sie verweigert jegliche weitere Konversation mit Ihnen und meldet sich einfach nicht mehr!
      Oder ist Anonym 14. April 2017 um 20:13 etwa auch einer vom „ungebildeten Bürgertum“ der sich nun durch die Ihre Äußerung diskriminiert fühlt und sich aus Scham dem öffentlichen Diskurs verweigert?
      Ja, verehrte Monika A., so grenzen Sie mit Ihren diskriminierenden Bemerkungen letzte noch verbliebene Kritiker aus und sorgen so für den Rückzug derer, die bislang noch mutig ihre Meinung sagten.

      Mal im Ernst - worum geht es denn bei proLichtenau?
      Doch um viel zu viele Windräder hier in Lichtenau und im Kreis Paderborn oder!
      Um die Sorge der Menschen um den Natur- und Landschaftsschutz! Um den Gesundheitsschutz des Menschen! Und gelegentlich auch um noch einige andere von der Politik leider nicht mehr wahrgenommene Bürgerinteressen. Und da sollte doch jeder auf seine Art seinem Ärger mal Luft machen dürfen – wenn nicht hier, wo dann?

      Um einen Verzicht Ihrer zitierten „Fäkalsprache“ und auf Unterlassung „persönlicher Beleidigungen“ bitte ich die Schreiberinnen und Schreiber ebenfalls. Aber sonst: einfach „raus mit dem Ärger“. Diese Seite wird inzwischen auch von den Profiteuren und auch von Politikern beobachtet, vielleicht noch lächelnd, so aber doch auch mit wachsender Besorgnis. Denn der Widerstand in NRW gegen den maßlosen Ausbau mit Windrädern wächst täglich.
      Also verehrte Monika A. oder Ira B. oder Susanne S. – schimpfen Sie die Menschen nicht aus, wenn sie sich nicht so fein ausdrücken können wie Sie. Die oft genannten Schwächen in unserem Bildungssystem gibt es nicht erst seit gestern. Ich jedenfalls möchte alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich dem vorherrschenden Lobbyismus der Windkraftinvestoren wie auch immer entgegen zu stellen und mit der persönlichen Meinung „nicht hinterm Berg zu halten!“ Jede und Jeder sollte ihre/seine Meinung vertreten und zwar so, „wie ihr/ihm der Schnabel gewachsen ist!“
      Oder sollen sich hier nur noch Akademiker zu Wort melden? Glauben Sie, da traut sich einer?

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    3. Prof. Baur sollte sich für unwissenschaftliche Aussage schämen

      Die organisierten Windkraftgegner lassen bei ihrem Feldzug gegen den Ausbau erneuerbarer Energien immer wieder die notwendige Sachkunde vermissen, leugnen den Klimawandel, sind ständig postfaktisch unterwegs und täuschen die Öffentlichkeit systematisch. Das jüngste Beispiel liefert Prof. Jürgen Baur von der Dahler Windinitiative (DAWI).

      In einem Rundumschlag gegen die politischen Parteien vor Ort (ausgenommen hat Prof. Baur bezeichnenderweise nur seine eigene Partei und die klimaskeptischen Kernenergie-Freunde von der AfD) behauptet die akademische Speerspitze der Anti-Windkraft-Initiativen aus Dahl, der Ausbau der Windkraft verursache „ständig steigende Stromkosten“.

      Eine solche Aussage gefällt dem uninformierten Publikum und findet auch bei einigen Kommunalpolitikern, die die energiewirtschaftlichen Zusammenhänge nicht durchschauen, fruchtbaren Boden, hält einem Faktencheck aber nicht stand. Tatsächlich ist der Ausbau der erneuerbaren Energien kostenneutral bzw. sogar kostensenkend.

      Was die Windkraftgegner bei ihren Kampagnen gegen erneuerbare Energien systematisch ausblenden: Der Strompreis an der Börse und die EEG-Umlage korrelieren etwa umgekehrt proportional zueinander. Anders gesagt: Der Börsenstrompreis sinkt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien etwa im gleichen Umfang wie die EEG-Umlage steigt.

      Das Ergebnis: Der Summenwert aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage ist seit Jahren stabil bzw. sinkt sogar. Betrug die Summe 2013 noch 10,55 Cent pro Kilowattstunde, sind es aktuell nur noch 9,56 Cent. Eigentlich müsste der Strom also billiger werden. Wenn der Strompreis für den Endkunden dennoch steigt, hat das nichts mit der Förderung erneuerbarer Energien und der EEG-Umlage zu tun.

      Die Ökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bestätigt den Zusammenhang zwischen Börsenpreis und EEG-Umlage und stellt dann klar: „Wer den Erfolg von Wind und Sonne für steigende Endverbraucherpreise verantwortlich macht, ist unehrlich oder betreibt ein gezieltes Täuschungsmanöver“ (sh. http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-04/claudia-kemfert-fossile-energie-klimawandel-energiewende-interview

      Ein Wissenschaftler wie Prof. Baur sollte sich schämen, steigende Strompreise der Windenergie in die Schuhe zu schieben und die Öffentlichkeit mit postfaktischen Aussagen zu täuschen. Oder ist der DAWI-Sprecher mal wieder einfach nur unwissend?

      Jürgen Wrona (Delbrück-Ostenland)
      Beisitzer im Regionalverband Paderborn/Höxter/Lippe
      des Bundesverbandes Windenergie e.V.

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    4. Schau einer guck, der Strom wird also billiger durch die erneuerbaren, in erster Linie brauch man einfach nur den gesunden Menschenverstand, die Kapazitätsmärkte werden bis zur Bundestagswahl nicht hochpoppen, danach geht es rund.
      Die Altlasten der Atommüllentsorgung sind die EVU´s schon los, durch die Anmeldung der Reservekraftwerke zur Stillegung wird die Politk aufgrund der Machenschaften des BEE und anderer dazu genötigt die Vorhaltung von Kapazität zu bezahlen.
      Ebenfalls fehlen die sehr aufwendigen Transportleitungen in der o. g. Rechnung.

      Also, nicht täuschen lassen, oben spricht ein Lobbyist.

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    5. Ich nehme zu dem Kommentar von Herrn J. Wrona Stellung:
      Ein Sprichwort sagt: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“ Festzustellen ist, dass der Kommentar des Herrn Wrona wieder einmal Lackmanns Handschrift trägt.
      Herr Wrona will uns glaubhaft machen, dass die Energiewende den Strom billiger macht. Bereits Anfang der Jahrtausendwende schon wollte uns Herr Trittin von den GRÜNEN suggerieren, das die Energiewende jedem Bürger im Jahr nur eine Kugel Eis kosten wird.
      Herr Wrona verschweigt mal wieder, wie er die Netzsicherheit an windarmen Tagen garantieren will, von Kohlendioxydeinsparung spricht er erst gar nicht!
      Auch erwähnt er nicht, dass der Verbraucher mehr für Strom bezahlen muss obwohl doch der Strompreis an der Börse sinkt. Er will uns nicht erklären, dass das deshalb der Fall ist, weil sich Investoren wie z.B. Lackmann über das EEG die Geldsäcke füllen.
      Und wenn nichts mehr geht, dann holt Wrona die Nazikeule raus und verlässt die Ebene der Sachlichkeit.
      Herr Wrona sollte doch wissen: wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Finger auf sich selbst.
      Weiter so Herr Wrona!!

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    6. Kommentar zu einer von Herrn Wronas Ausführungen:
      Herr Wrona schreibt: „Der Summenwert aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage ist seit Jahren stabil bzw. sinkt sogar. Betrug die Summe 2013 noch 10,55 Cent pro Kilowattstunde, sind es aktuell nur noch 9,56 Cent. Eigentlich müsste der Strom also billiger werden. Wenn der Strompreis für den Endkunden dennoch steigt, hat das nichts mit der Förderung erneuerbarer Energien und der EEG-Umlage zu tun.“
      Wer anderen postfaktisches Unterwegssein unterstellt, sollte selbst mit gutem Beispiel vorangehen und unangenehme Fakten nicht einfach ausblenden: Warum nur pickt sich Herr Wrona ausgerechnet das Jahr 2013 als Vergleichswert heraus? - 2012 betrug die Summe 9,58 Cent pro Kilowattstunde, 2011 sogar „nur“ 8,96 Cent pro Kilowattstunde (Quelle: BMWi).
      Das Thema Netzentgelte lässt er lieber ganz außen vor, hat ja auch überhaupt gar nichts mit den erneuerbaren Energien und den seltsamerweise dennoch nicht sinkenden Strompreisen für den Endkunden zu tun…

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  2. Zitat Wilhelm Busch:

    "Ich nahm die Wahrheit mal aufs Korn und auch die Lügenfinten, die Läge macht sich gut von vorn, die Wahrheit mehr von hinten."

    Die erste Ausschreibung an Offshore Windparks hat ergeben, dass keine Subvention von nur 0,44 cent/kwh notwendig ist, der Gewinner ENBW hat beschlossen auf Subventionierung gänzlich zu verzichten (siehe Handelblatt vom 13.04.2017).

    Na guck - trau, schau, wem - Lackmann hat sich selbst das EEG geschrieben als BEE-Vorsitzender, um sich die Taschen voll zu machen, so desaströs ist unsere Demokratie geworden.

    Allen grünen und roten Wählern in NRW empfehle ich, doch gleich das Geld bei Lackmann aufs Konto zu überweisen und auf den weiteren Ausbau Onshore zu verzichten.

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  3. Spannend, wenn Hr. Lackmann kritisiert wird, bellt auch mal wieder der Hr. Wrona wie ein Pawlow´scher Hund, sorry Hündchen - miau.

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  4. Wrona singt also angeblich das Lied von Lackmann, weil er dessen Brot isst - es ist wie immer: Wenn die Argumente fehlen, gleiten die Windkraft-Gegner auf die persönliche Ebene ab und verbreiten Fake-News. Fakt ist: Wrona hat überhaupt keine Geschäftsbeziehung zu Lackmann.
    Ob als Bezugsjahr 2012, 2014 oder 2016 gewählt wird: Die Behauptung von Prof. Baur, durch den Ausbau der Windenergie steige der Strompreis, ist falsch. „Wer den Erfolg von Wind und Sonne für steigende Endverbraucherpreise verantwortlich macht, ist unehrlich oder betreibt ein gezieltes Täuschungsmanöver“ (Ökonomin Prof. Kemfert).

    Jürgen Wrona

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    1. Herr Wrona will für uns nur das Beste. Er gibt sich als Personifizierung der absoluten Wahrheit. Er greift Herrn Baur persönlich an und versucht ihn zu diffamieren. Im gleichen Atemzug jedoch beschwert er sich und wirkt aggressiv, wenn man ihn persönlich und seine Machenschaften in Frage stellt.
      Und sind wir nicht seiner Meinung, stellt er uns in die Ecke der Populisten!
      Zum steigenden Strom:
      Lieber Herr Wrona,
      wer ist denn nun für den steigenden Strompreis verantwortlich?
      Der Investor, der Landwirt oder vielleicht der Staat? Nein, wahrscheinlich sind wir, der Verbraucher, dafür verantwortlich!
      Zum Thema: Den Windkraft-Gegnern fehlen die Argumente
      1. Woher wollen Sie wissen, dass wir alle Windkraft-Gegner sind?
      2. Sie sind der Meinung, dass uns vermeintlichen Windkraft-Gegnern die Argumente ausgehen?
      Nein andersherum gibt es einen Schuh:
      Unsere Argumente sind mit Ihren Argumenten nicht deckungsgleich und daher stellen sie unsere Meinungsfreiheit und unser Informationsrecht nicht nur in Frage, sondern Sie wollen uns diese Grundrechte streitig machen und stellen uns Windkraft-Skeptiker auf eine primitive und undemokratische Art in die Popu-Ecke.

      Zusammenfassend:
      Herr Wrona teilt gerne aus, kann aber selber mit Kritik nicht umgehen!

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  5. Wie ist denn der richtige Umgang mit Kritik von Menschen, die ihre Unkenntnis zur Schau stellen und sich feige in der Anonymität verstecken? Jeder hat das Recht, zu sagen was er will, auch wenn es Unsinn ist - aber bitte mit offenem Visier. Prof. Baur steht wenigstens mit seinem Namen für den fachlichen Unfug, den er verbreitet.

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    1. Und wieder geht Herr Wrona nicht auf die Netzentgelte ein. Und ja, das Bezugsjahr spielt eine Rolle: Geht man mit diesem noch weiter in die Vergangenheit, so müsste man die Kurve (Summe der EEG-Umlage und Börsenstrompreis, ohne Netzentgelte(!)) schon spiegeln, um eine Reduzierung wahrzunehmen. Im Ernst: Ab 2015 ist eine Reduzierung der Summe tatsächlich beobachtbar, aber bis 2014 ein kontinuierlicher Anstieg, für den wer bitte verantwortlich ist?
      Wenn Herr Wrona fragt, wie "denn der richtige Umgang mit Kritik von Menschen, die ihre Unkenntnis zur Schau stellen" ist, so enthält (leider) schon diese Frage ein Beispiel dafür, wie es nicht sein sollte...

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    2. Herr Wrona, stellen Sie bitte nicht Ihre Kenntnis zur Schau, denn die ist sehr einseitig geprägt und dient mit Sicherheit nicht zur Versachlichung des Themas.
      Was interessiert Sie mein Name? Ob anonym oder namentlich, das ändert doch den Mist nicht!
      Frei nach dem Motto;
      Aus Mist können auch Sie kein Marzipan machen!!!

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  6. Karl - Heinz Tegethoff (AFD) brachte es doch auf den Punkt:“ Das EEG ist zu einer staatlich verordneten Naturzerstörungs-und Kapitalvernichtungsmaschine mutiert und deshalb sofort zu stoppen. Wir alle zahlen für überschüssigen und nicht eingespeisten EEG Strom.“
    Die AFD fordert: keine weiteren Subventionen für Naturzerstörung durch Windkraftanlagen. Subventionen werden grundsätzlich abgelehnt, da die Wirtschaftlichkeitsschwelle ohne Speicher nicht erreichbar ist ………… gefordert wird unter anderem auch ein Mindestabstand der zehnfachen Gesamthöhe zur nächstgelegenen Wohnbebauung.
    Das klingt doch vernünftig! Jetzt bedarf es nur noch einer etablierten Partei, die dieses Wahlprogramm von der AFD aufgreift- ähnlich wie man den Grünen die Ideologie abgegraben hat. Der AFD würde man genau wie den Grünen den Wind aus den Segeln nehmen und ich wette drauf, dass auch Herr Wrona nichts mehr zu quaken hätte, wenn die Subventionen nicht mehr in der Geldschatulle klappern. Ohne Subventionen wird der Quatsch mit den WKA von allein aufhören.

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  7. Dann kommen wir mal wieder zu den Fake-News von Prof. Baur und den Fakten, die Klimaleugner, Windkraft- und Energiewende-Gegner zu vernebeln versuchen.
    Die installierte Windenergie-Leistung wird von 2012 bis 2017 von 31.000 MW auf voraussichtlich 51.000-52.000 MW steigen. Der Summenwert aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage steigt aber nicht bzw. sinkt sogar. Das ist eine wirklich ärgerliche Entwicklung für Prof. Baur und andere Windkraft-Gegner, die einfach weiter behaupten, mit dem Windenergie-Ausbau steige auch der Strompreis.
    "Keine Subventionen für Energieerzeugung" - das ist ein Super-Vorschlag, denn dann wäre sofort Schluss mit der Braunkohle-Verstromung und der Kernenergienutzung. Schon vergessen, was bereits die EU-Studie "External Costs of Energy" vor ca. 15 Jahren ergeben hat? Eine Förderung erneuerbarer Energien ist umweltpolitisch sinnvoll und wettbewerbsrechtlich zulässig, weil damit lediglich der Subventionsvorteil konventioneller Energieträger (Kernenergie, Stein- und Braunkohle) ausgeglichen wird.
    Wieso lamentieren AfD und andere Windkraft-Gegner ständig über die Förderung erneuerbarer Energien blenden aber die Milliarden-Subventionen für Kohle und Kernenergie systematisch aus? Weil sie dann einräumem müssten, dass die Windenergienutzung volkswirtschaftlich die mit Abstand günstigste Form der Energieerzeugung ist (übrigens auch noch günstiger als die Solarstromerzeugung)?
    Die AfD, Prof. Baur und die anonymen Unterstützer in diesem Forum mögen mit ihrer eingeschränkten Sicht auf die Energiewirtschaft die Könige unter den Blinden sein, unter den Sehenden sind sie nur Einäugige.

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    1. Und wieder einmal geht es bei Herrn Wrona nicht ohne verbalen Rundumschlag und Diffamierung von Menschen, die eine andere - z.T. wohlbegründete - Meinung vertreten als er selbst. Die durch seine Worte zum Ausdruck kommende Haltung kann man eigentlich nur als totalitär bezeichnen.
      Da es ihm ja um die Strompreise geht: Wie hoch eigentlich war der Strompreis vor dem massiven Ausbau der Erneuerbaren? Zum Thema Fake-News: Wie war das noch mal mit der Kugel Eis?

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    2. Fragen an den "Sehenden von einem Einäugigen"


      Planungshorizont 2030:

      Was kostet die Kapazitätsvorhaltung je kWh, wenn alle Atomkraftwerke und Braunkohlekraftwerke abgeschaltet sind?

      Wieviel Speicher benötigen wir zusätzlich und was kosten diese je kWh?

      Was kosten die Transportleitungen von Nord nach Süd je kWh?


      Warum wird Onshore überhaupt noch die Windkraft subventioniert, wenn es doch Offshore auch ohne geht?


      Welche technischen Innovationen müssen stattfinden um Onshore die gleichen Vollaststunden zu generieren wie Offshore?


      Wie war das schön als Peter Lustig alles erklären konnte, aber vielleicht hilft uns jetz Jürgen Wrona.

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  8. Ich muss feststellen, dass Herr Wrona ein beständiges Interesse an diesem Blogs zeigt.
    Auch wenn seine Ausführungen doch sehr populistisch sind, (Populisten gibt es nicht nur im äußerst rechten Spektrum, sondern auch im äußerst linken!) so trägt er doch sehr zur Unterhaltung bei! :-)

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  9. Wenn Jürgen Wrona versucht die Windkraftskeptiker, allen voran Herrn Bauer, als unwissenschaftlich, dumm und ungebildet dazustellen dann sagt das ganz deutlich etwas über das Niveau des J. Wronas nicht über das Niveau der Dahler Bürgerinitiative.

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  10. Ganz allgemein kann man doch wohl sagen :"Du bist was du tust und nicht was du sagst."
    Unter diesem Aspekt stehen doch die Politiker aller etablierten Parteien, auch die der kommunalen Parteien, ganz schlecht da!

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  11. Zu den Fragen stichpunktartig:

    Kapazitätsvorhaltung
    Die Prognosegenauigkeit für erneuerbare Energien beträgt ca. 98 %. Der Bedarf an positiver/negativer Regelenergie und Kapazitätsreserve sinkt trotz Ausbau erneuerbarer Energien. Erste Ökostromvermarkter können breits selbst Reserveleistungen und Regelenergie anbieten. Das riesige Potential des Demand Side Managements ist noch längst nicht ausgeschöpft (vor allem weil die Bundesregierung wissenschaftliche Empfehlungen ignoriert und noch keine entsprechenden Rahmenbedingungen gesetzt hat).

    Speicher
    Eine gespeicherte kWh ist derzeit etwa so teuer wie eine direkt eingespeiste kWh - Tendenz sinkend.

    Transport Nord-Süd
    Der geplante Ausbau des Stromnetzes ist völlig überdimensioniert und für den Ausbau neuer Energien nicht notwendig. Es ist ein Mythos, dass Windstrom aus dem Norden nach Bayern transportiert werden muss(sh. u.a. Prof. Kemfert).

    Offshore-Ausschreibung
    Die Offshore-Anbieter "zocken" und setzen auf deutlich steigende Börsenstrompreise. Die Spekulation geht aber nur auf, wenn Braunkohlekapazitäten vom Markt gehen. Sollte das geschehen und der Strompreis tatsächlich von aktuell ca. 3 auf ca. 6 ct/kWh steigen, bräuchten auch Onshore-Anlagen kaum noch eine Förderung. Doch ist die Politik willens, die Braunkohle endlich volkswirtschaftlich angemessen zu bepreisen (CO2-Abgabe) bzw. Kohleüberkapazitäten vom Markt zu nehmen? Die bisherige Kohle-Koalition war es jedenfalls nicht. Die "Zockerei" kann funktionieren, sie kann aber auch böse ins Auge gehen - das hängt von der Energiepolitik der künftigen Bundesregierung ab.

    Volllaststunden
    Im Prinzip gilt: Je höher und je größer, desto effektiver. Aber moderne WEA haben eine Dimension erreicht, die wohl nicht mehr viel Luft nach oben lässt.

    Mit "Experten", die sich namentlich zu erkennen geben, diskutiere ich gern weiter. Auf "Burka-Träger", die meinen sich unerkannt austoben zu können, werde ich künftig nicht mehr reagieren.


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  12. Who the fuck is Jürgen Wrona. Muss man den kennen?

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  13. Schwache Argumentation Hr. Wrona,

    1000 x 0 ist 0, 10.000 x 0 ebenfalls. Windkraftanlagen liefern 2500 h im Jahr und der Rest von den 8760 h liefern die anderen, die dann Ihre Kapazitäten nicht auslasten können?

    Mehr brauch es leider nicht um Ihnen das Gegenspiel zu halten. Diejenigen, die Ihre Kapazitäten nicht auslasten können werden unwirtschaftlich und müssen ebenfalls subventioniert werden.

    Wird sich schon in Kürze zeigen, wenn die EVU´s ihre Anlagenstilllegungen durchziehen. Glauben Sie ernsthaft der Staat könnte einer Aktiengesellschaft zwingen dauerhaft Verluste einzufahren?

    Zu den Speichern - für 9 cent/kwh stelle ich mir gerne einen in die Garage - bitte Lieferant angeben!

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  14. @Kommentar 1 und 2...
    Ist zwar ein weilchen her, aber der gnädige Herr Laakmann ist Daniel Saage's Onkel!
    Der kümmert sich um die seinen...und NUR um diese!

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  15. Die Indoktrination der Grünen ist Geschichte, in NRW haben diese sich selbst ins Off geschossen, durch ihre Maßlosigkeit, mangelnde Wirtschaftskompetenz und ihrem rein ideologisch geprägtem Dasein.

    So ist das Hr. Remmel, lang genug haben Sie die Bürger auf breiter Front ignoriert, die mit Ihnen ins Gespräch kommen wollten über Mindestabstände, sinnvolle Kriterien, gesetzliche Reglements, etc.

    Arrogant haben die Grünen die Länderöffnungsklausel ungenutzt gelassen, auch das ein Zeichen mangelnder Regelungskompetenz im Ministerium. Das Hannelörsche und der Erzengel haben den Braten gerochen und sich den Hintern gerettet. Für unsere Kinder hoffe ich, dass Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung und Beruf nie wieder mit einer ministerialen Macht ausgestattet werden.


    Jetzt haben Sie die Zeit und können in eigener Regie die Speicher bauen, die wir benötigen für ihre Energiewende.

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