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Freitag, 7. November 2014

Die Einspruchsfrist gegen den FNP Lichtenau dürfen Bürgermeister und Ratsmitglieder nicht aussitzen. Sie müssen die Hilferufe der Bürgerinnen und der Bürger doch wahrnehmen und Konsequenzen ziehen.














Westfälisches Volksblatt 07.11.2014


21 Kommentare:

  1. Man kann an diesem heutigen Leserbriefen wieder einmal feststellen, mit welcher Rücksichtslosigkeit und Arroganz unser, von den Lichtenauer Bürgern gewählter Bürgermeister samt Rat, nicht nur gegen die eigene Bevölkerung vorgeht, sondern auch gegen seine Nachbargemeinden.
    Können "die" den Nachbargemeinden eigentlich noch in die Augen sehen??
    Aber auch die Nachbargemeinden sind der Lichtenau Führungssriege sch.... egal. Hauptsache die Kasse stimmt für Rat Investoren und Grundstückseigentümer!

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  2. Der Wahnsinn kennt keine Grenzen. Der Bürgermeister wird die Welt retten.

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  3. UNser Bürgermeister muss für alle betroffenen Lichtenauer und Grundsteinheimer und Herbramer und . . . und . . . da sein - nicht nur für ein paar wenige Investoren und ein paar Landespolitisch hörige Politvertreter.
    Er muss doch spüren, das die Leute diese Masse an Windrädern nicht wollen, weil sie ihre Gesundheit zu recht gefährdet sehen - es gibt inzwischen genug Studien und Forschungen zu Infraschall. Und wir hier müssen das in einer gebündelten Form von 70, 80 und mehr WKA aushalten. Das ist unverantwortlich. Der Bürgermeister verspielt hier seinen guten Ruf endgültig.

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  4. Was treibt Bürgermeister Hartmann diesen Windwahnsinn voranzutreiben?
    Haben die Investoren die Regie im Lichtenauer Rathaus übernommen?
    Was ist aus den Versprechen aller Parteien vor der Wahl geworden, den Ausbau
    mit Windrädern sozial-, umweltverträglich und mit Augenmaß zu betreiben?
    Ist dies nicht Betrug gegenüber den Bürgern, zumindestens Wahlbetrug?
    Der Bürgermeister hat ja rein zufällig für sich Freiräume geschaffen.
    Der Bürgermeisterwinkel ist in Lichtenau schon zum Begriff geworden!
    Die albernen Geschichten, Kommentare und Erläuterungen von Dr. Grohnemeyer
    sind nicht mehr steigerungsfähig.

    Gute Nacht Lichtenau

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  5. Liebe Kommentatoren,

    anstelle von diffamierenden und herablassenden Kommentaren gegen einzelne Personen der Verwaltung oder beteiligter Planungsbüros, wäre die Auseinandersetzung mit der geltenden Gesetzeslage und der hierzu erfolgten Rechtssprechung sinnvoll.

    Das Vorgehen zum Ausbau der Windenergie ist durch geltendes Rechts klar und deutlich geregelt und durch die Rechtssprechung der jüngesten Vergangenheit mehrfach bestätigt worden. Bitte informieren Sie sich hierzu umfassend in den Gemeinden Bad Wünnenberg und Büren!

    Persönlich bin ich sehr froh, dass Verwaltung und Rat den ernst der Lage begriffen haben und alles für einen RECHTSSICHEREN Flächennutzungsplan tun. Sollte der FNP durch politische Entscheidungen, die einer objektiven Blickweise widersprechen, für rechtswidrig erklärt werden, so ist ein Wildwuchs wie in Bad Wünnenberg und Büren nicht zu stoppen....

    ... das wäre niemanden zu Wünschen!

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  6. Lieber Kommentator,
    das, was Sie ansprechen, ist bereits X-mal durchdiskutiert worden! Darum geht es doch gar nicht mehr. Knackpunkt der Sache ist doch, das die "normale Bevölkerung" mit ihren Sorgen und Nöten von der Stadt allein gelassen wird. Aber auch das ist mitlerweile hinreichend bekannt.
    Ich gehe mal davon aus, dass Sie wohl zu den Profitören dieses gesamten "Windwahnsinns" gehören. Dann kann ich sogar ein wenig ihre Agumentation verstehen!

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    1. Also was erwarten Sie von dem Bürgermeister? Er soll sich den Sorgen und Nöten annehmen. Und dann? Was konkret soll er dann machen? Die Gesetze umschreiben? Seinen großen Einfluss in Berlin und Düsseldorf nutzen? Oder ein paar Richter am OVG bestechen? Oder es einfach mal drauf ankommen lassen? Mit Letzterem haben die Leute in Büren und Bad Wünnenberg bekanntlich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Wie sagte es Herr Hübner vom Kreis: "Um zu erkennen, dass der aktuelle FNP nicht rechtssicher ist, braucht es nicht mal ein OVG, da brauchen die am VG nur einmal die Mappe öffnen."

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    2. Nein, er soll sich nicht den Sorgen und Nöten der Bürger annehmen, sondern die der Grundbesitzer und Investoren!

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    3. Bei der ganzen Diskussion wird immer völlig aussen vor gelassen, dass Lichtenau auf einen sogenannten "Altbestand" von über 100 WKA verweisen kann, das hatte bisher keine andere Gemeinde!
      Ausserdem: der ständige Hinweis auf den schon maletrierten "Wildwuchs von WKA", die dann überall gebaut werden dürfen, hinkt doch sehr. Auch da braucht es Genehmigungen etc. Annähernd 100 WKA in der Lichtenauer Landschaft kann man ebenfalls schon "Wildwuchs" bezeichnen und weitere 100 dazu erst recht ein Wildwuchs, das gibts sonst nirgendwo, selbst in windreichen Küstenregionen wie Holstein nicht. Auch sollte man wissen, dass Investoren später in den ausgewiesen Flächen ebenfalls machen können was sie wollen -sofern es keine Bauleitplanung seitens der Stadt Lichtenau gibt- und das würde dann ebenfalls zu "Wildwuchs" einer anderen Art führen!
      Lichtenau hat einen gültigen FNP mit zwei Windvorranggebieten. Darin repowern, die installierte Leistung der WKA würde sich vervielfachen, was von jedem OVG anerkannt würde und auch in der Planung des "substanziellen Raumes" Berücksichtigung fände.
      Auch könnte Lichtenau durchaus auf einen Abstand von mind. 1500 Meter zur Wohnbebauung gehen, auch das hätte sicher - bei Hinweis auf die Altanlagen und Repowering - noch Bestand vor dem OVG. Auch die Gerichte haben inzwischen nämlich gelernt und sehen neben den Investoren auch noch die betroffenen Menschen.

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    4. Warum probieren wir es nicht einfach aus ...?

      Ich hoffe nur, dass all jene, die sich heute, genau wie Herr Menne in Bad Wünnenberg vor 2 Jahren, absolut sicher sind, dass wir keine neuen Windvorranggebiete benötigen, dazu auch bekennen, wenn der FNP vor Gericht zerschlagen wurde ...

      ... am Ende des Tages sind dann wieder die bösen Investoren an allem Schuld, obwohl sie auf die Erstellung des FNP keinerlei Einfluss haben ... die Welt kann so einfach sein ... Toll ...

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    5. Es geht ganz einfach und das wissen alle: den FNP um ein weiteres Jahr zurückstellen!!! Damit gewinnt die Stadt Zeit, evtl. gibt es bis dahin ein Umdenken in der Politik, .....! Das die Befürworter hier ständig Angst und Schrecken verbreiten ist völliger Quark. Dort hat man vor einer weiteren Umstellung nämlich höllische Angst, das EEG könnte sich ja ändern - und sicherlich nicht zum Guten für die Investoren.
      Mit einem Streich wäre dann Ruhe im Karton!

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    6. Ich kann und will es einfach nicht verstehen. Eine weitere Rückstellung für ein weiteres Jahr ist möglich, warum bedient sich die Verwaltung dieser Mittel nicht???? Weiterhin kann ich nicht nachvollziehen warum man sich einen solchen Rechtsbeistand angelacht hat. Wenn ich eine Herz-Op habe und mein Leben hängt davon ab, dann gehe ich doch auch nicht zu einem Chirurg, dessen letzte zwei Patienten bei einer solchen OP verstoreben sind. Das widerspricht doch jeglicher menschlicher Logik!
      Warum hat man das Gefühl, dass sich unsere örtlichen Parteien einen feuchten Dreck um die Meinung der Bürger kümmern? Liegt es vielleicht an dem hohen Prozentsatz der Befangenen? Welche Rückschlüsse soll der Bürger hieraus ziehen?
      Das die Menschen sauer sind auf Bürgermeister, Verwaltung, Politik und co ist doch wohl völlig verständlich.

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    7. Ich möchte auf die Glabwürdigkeit unseres SPD Fraktionsvorsitzenden Markus Lübbers zusprechen kommen. Im Antrag vom 14.11.2013 'Antrag der SPD Fraktion, Veränderung der Windvorrangflächen' fordern sie: entsprechende Abstände von 1200 - 1500 Metern. Die Spitze der Windvorrangzone von Asseln nach Herbram sollte heraus genommen wird. War das nur billiges Wahlkampfgeplänkel oder.....? In meiner Generation steht man zu seinem Wort, in Ihrer wahrscheinlich nicht mehr.
      Herr Lübbers, denken sie aber daran: nach der Wahl ist vor der Wahl. Das kann selbst Ihr sympathisches Lächeln nichts ändernl!!

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    8. Ich möchte noch einen Zusatz zu meinem Kommentar von 19:26 hinzu fügen:
      Herr Lübbers, wenn sie mit dem Antrag vom 14.11.2013 'Veränderung der Windvorrangflächen' bei den Kommunalwahlen gepunktet haben sollten weil sie damit Lichtenauer Bürger beruhigten, so ist das für mich ganz eindeutig Betrug am Wähler. Ich glaube das sagt alles!

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  7. Mit wem kommuniziere eigentlich??
    Mit Herrn Lackmann oder Herrn Fromme oder vieleicht Herrn Pauli??
    Nein meine Herren, ihnen geht es wie gesagt nur ums Geld und uns "Wutbürgern" geht es ja nur um ein bisschen Gesundheit. Wie möchte es doch am liebsten die Landesregierung: laut Landesentwicklungsplan in ihrer ursprünglichen Version (LEP) hungern wir diese Geged aus, indem Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern nichts mehr investiert wird. Dann wird das wohnen hier auch uninteressant und sie, die Investoren und Grundstückseigentümer können ja getrost die GANZE Gegend mit Windkraft zunageln!
    Das wäres doch, oder??

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  8. Die steigende Anzahl der Kommentierungen ist ein Spiegelbild der sehr angespannten Stimmung um und in Lichtenau.Die Angst der Lichtenauer Bürger ist absolut nachvollziehbar- die der Dörenhagener, Grundsteinheimer und Dahler sowieso. Alle Schuldzuweisungen, egal in welche Richtung, sind aber monentan nicht mehr zielführend. Worauf es meiner Meinung nach jetzt noch ankommt, ist, der Stadtverwaltung ein Zeichen zu setzen. Dieses Zeichen kann nur noch in Form vieler persönlicher schriftlicher Einwände gesetzt werden.Wer jetzt bis zum 21.11.2014 keinen schriftlichen Einwand bei der Stadtverwaltung abgibt, verliert sein Klagerecht. Wer jetzt noch passiv oder zurückhaltend ist, setzt auch ein Zeichen bei der Sadtverwaltung: nämlich Zustimmung zum Ausbau konzentrierter Windkraftanlagen.
    Wer in Lichtenau den Ausbau der WKA beeinflussen will, muss jetzt aus dem Quark kommen. Viele schriftliche Eingaben müssten dem Bürgermeister klar machen, wie die Bevölkerug zur Windkraft steht. Das käme schon fast einem Bürgerentscheid nahe. Ich deshalb schlage vor, dass Pro Lichtenau nach dem 21.11.2014 abklärt, wie viele Meinungen " pro" oder "kontra" in Lichtenau eingegangen sind.
    Ich persönlich werde öfter mal bei Pro Lichtenau anklicken. Ich denke, jetzt im Endspurt werden die noch die eine oder andere Aktion auf die Beine bringen. Ich werde sie unterstützten!! durch Anwesenheit und detailierten sachlichen Einwand. Ich will nicht in einer großen Industrieanlage wohnen.Ich will die Energiewende nicht mit meiner Gesundheit bezahlen. Ich will meine Heimat schützen--deshalb bin ich im Heimatschutzverein.

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    1. Danke, da gebe ich Ihnen recht. Schuldzuweisungen, Neiddebatten etc. bringen uns alle nicht weiter. Sollten einzelne Bürger bedenken gegen den Ausbau haben, müssen diese schriftlich formuliert und der Verwaltung übergeben werden. Dann liegt es an den Verantwortlichen sich den Themen anzunehmen. Alles andere hilft niemandem!

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  9. Ein kleines Rechenbeispiel.
    Ein Windrad 3 MW Nennleistung bringt etwa 600 kW Dauerleistung. Im Jahr 5-6 Mio kWh oder ca. 500.000. €
    Für Pachten werden zwischen 5% u. 10% in Spitzen 13 % angesetzt.
    Der Verpächter kann 25.000€ - über 50.000. € pro Jahr erzielen. Sicher haben unsere Investoren die Obergrenze vereinbart.
    Bei besonders guter Windhöffigkeit werden dies Werte besser.
    Die Investoren opfern sich für die Energiewende und stellen kleine Gewinne dann den Bürgerstiftungen zur Verfügung.

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    1. „Neid entsteht aus Schwäche, Kleinmut, mangelndem Selbstvertrauen, selbstempfundener Unterlegenheit und überspanntem Ehrgeiz, deswegen verbirgt der Neider seinen unschönen Charakterzug schamhaft. Er lehnt lauthals ab, es dem Beneideten gleichzutun. […] geht es ihm an den Kragen, genießt der Neider stille Schadenfreude.“

      – Götz Aly

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    2. Die Investoren opfern sich, ich lach mich schlapp. Jetzt bin ich überzeugt, bitte baut mehr Windräder!!! Am besten ohne FNP und überall, dieses große Geschenk sollten wir nicht abschlagen!!!
      Wir sollten die Investoren für einen Nobelpreis vorschlagen, soviel Nächstenliebe muss dringend belohnt werden! Bringt mir schnell ein Taschentuch, ich bin extrem berührt.

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    3. Zu Anonym 9. November 2014 12:01
      Psyche mal anders gesehen oder mal S. Freud lesen:
      „Die Angst des Egos, Geld und/oder Macht nicht zu bekommen, führt zur Gier des Menschen. Aussicht auf Geld, auf viel Geld nährt die Gier immer wieder neu. Gier greift nach allem, was die eigene Existenz sicherstellt, giert fortan nach Reichtum. Solange das Ego heute und morgen mehr bekommt als gestern, wird die Angst des Egos etwas gedämpft, die Grundstruktur der Gier bleibt.
      Irgendwann beginnt sich Rücksichtslosigkeit mit Gier zu paaren. Andere Menschen werden nicht mehr wahrgenommen. Egoistisch werden nur die eigenen Ziele verfolgt. Die Angst vor dem Verlust oder auch die Angst, etwas nicht zu bekommen, ruft gesteigerte Gier auf den Plan.

      Dann, wenn das Ego immer mehr Widerstand spürt, sieht es plötzlich in anderen die gefährlichen Neider . . . ein Trugbild des eigenen Egoismus!“

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