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| Neue Westfälische 06.06.2014 |
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Freitag, 6. Juni 2014
Die Energiewende verbraucht mehr Ressourcen als vorher!!!
Mittwoch, 4. Juni 2014
Leser machen deutlich, wer 20 Jahre und länger die Zeche zahlen wird - und die Politik befindet sich im Starrezustand
Dienstag, 3. Juni 2014
Wo bleibt der Einsatz der Investoren für das Gemeinwohl?
Der Einsatz für das Gemeinwohl wird von den Bürgerinitiativen geleistet und zwar ehrenamtlich und ohne Dauersubventionen die zu Lasten der Verbraucher gehen!
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| Westf. Volksblatt 03. Juni 2014 |
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| Westf. Volksblatt 03. Juni 2014 |
Freitag, 23. Mai 2014
Noch eine Nebelbombe der Windkraftinvestoren oder zur Erinnerung an die Mathe-Stunde: 1.000 x 0 = 0
Zu den Presseartikeln "Mehrheit für Windkraft" (Westf. Volksblatt 21.05.2014) und "Zwei Drittel für mehr Windkraft" (Neue Westfälische 21.05.2014) einige Anmerkungen:
Wir weisen immer wieder darauf hin und wiederholen es für ignorante oder eventuell an Leseschwäche leidende Investoren auch an dieser Stelle nochmals, dass die im Paderborner aktiven Bürgerinitiativen keine "Anti-Windkraft-Initiativen" sind. Wir setzen uns ein für einen sozialverträglichen Ausbau der Windenergie, nachzulesen auf den Internetseiten der BI's und in diversen Presseartikeln.
Zum Vorwurf den Bürgerinitiativen fehle es an Gemeinwohlorientierung nur eine kleine Anmerkung, wir setzen uns ehrenamtlich und ohne staatliche Subventionen für das Wohl der hier lebenden Menschen und die Erhaltung der Natur ein. Darüber können auch die Krümelverteilungen der Investoren nicht hinweg täuschen.
Zum Umfrageergebnis: Jedermann weiß, dass durch die Art der Fragestellung und der Festlegung der repräsentativen Masse das vom Auftraggeber - hier der Investoren- gewünschte Ergebnis erzielt wird.
Wir schlagen vor, einmal folgende Fragen in den Gemeinden Büren, Bad Wünnenberg, Dahl, Lichtenau oder Tudorf zu stellen:
1. Sind Sie für einen weiteren Ausbau der Windenergie auch wenn 200 m hohe Windriesen in
1.000 m Entfernung von Ihrem Wohnhaus installiert werden?
2. Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie über die EEG-Umlage pro Jahr 200,-- EURO mehr für Ihren Strombezug zahlen müssen und im Gegenzug die Windradinvestoren jährlich ohne wirtschaftliches Risiko Millionengewinne einfahren, stehen Sie auch dann noch für einen weiteren auf unsere Dörfer konzentrierten Windkraftausbau?
Zur Aussage Lackmanns "Die Politik muss sich der Realität stellen und den Umbau der Enegieversorgung zu Ende denken" stellt sich die Frage, ob er die Problematik zu Ende denkt. Vermutlich kreisen seine Gedanken mehr um die Thematik Rendite und volle Ausschöpfung der Suventionsmöglichkeiten.
Zu dieser Thematik hier ein Statement von Friedrich-Karl Ewert, Diplom-Geologe, Prof. Dr. rer. nat.:
Das im NW-Beitrag „Zwei Drittel für mehr Windkraft“ (21.05.14) angesprochene „Ziel des Kreises Paderborn bis zum Jahr 2020 seinen Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien zu decken“ ist nicht erreichbar, denn wie inzwischen sattsam bekannt und bestätigt, liefern die „Erneuerbaren“ nur in etwa 20% der Stunden des Jahres Strom – dass es nachts dunkel ist und der Wind eher selten optimal bläst, ist naturgegeben. Und die sich daraus ergebende Notwendigkeit, in Sonnen- und Windzeiten Strom im Überschuss zu produzieren, um ihn für die 80% der Zeit ohne Sonne und Wind zu speichern, ist noch sehr lange nicht möglich. Die Wissenschaft folgert: Die Erforschung geeigneter Speichermethoden dauert Jahrzehnte, wenn nicht Generationen, und keiner kann heute wissen, ob sie Erfolg haben wird. Da hilft es nicht, noch mehr Windräder zu bauen, denn 1000 mal null und 2000 mal null liefern die gleiche Strommenge, nämlich keine – die Kosten sind allerdings doppelt so hoch. Laut Lackmann decke „der Kreis bisher 42% seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen“. Mag sein, dass soviel Kapazität installiert wurde, aber woher kam der Strom bei Windstille und nachts? Hier werden wohl für die Agitation die Grundbegriffe vertauscht. Wer der Befragten wurde beim Interview über den bedeutungsvollen Unterschied zwischen kW und kWh aufgeklärt?
Wir weisen immer wieder darauf hin und wiederholen es für ignorante oder eventuell an Leseschwäche leidende Investoren auch an dieser Stelle nochmals, dass die im Paderborner aktiven Bürgerinitiativen keine "Anti-Windkraft-Initiativen" sind. Wir setzen uns ein für einen sozialverträglichen Ausbau der Windenergie, nachzulesen auf den Internetseiten der BI's und in diversen Presseartikeln.
Zum Vorwurf den Bürgerinitiativen fehle es an Gemeinwohlorientierung nur eine kleine Anmerkung, wir setzen uns ehrenamtlich und ohne staatliche Subventionen für das Wohl der hier lebenden Menschen und die Erhaltung der Natur ein. Darüber können auch die Krümelverteilungen der Investoren nicht hinweg täuschen.
Zum Umfrageergebnis: Jedermann weiß, dass durch die Art der Fragestellung und der Festlegung der repräsentativen Masse das vom Auftraggeber - hier der Investoren- gewünschte Ergebnis erzielt wird.
Wir schlagen vor, einmal folgende Fragen in den Gemeinden Büren, Bad Wünnenberg, Dahl, Lichtenau oder Tudorf zu stellen:
1. Sind Sie für einen weiteren Ausbau der Windenergie auch wenn 200 m hohe Windriesen in
1.000 m Entfernung von Ihrem Wohnhaus installiert werden?
2. Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie über die EEG-Umlage pro Jahr 200,-- EURO mehr für Ihren Strombezug zahlen müssen und im Gegenzug die Windradinvestoren jährlich ohne wirtschaftliches Risiko Millionengewinne einfahren, stehen Sie auch dann noch für einen weiteren auf unsere Dörfer konzentrierten Windkraftausbau?
Zur Aussage Lackmanns "Die Politik muss sich der Realität stellen und den Umbau der Enegieversorgung zu Ende denken" stellt sich die Frage, ob er die Problematik zu Ende denkt. Vermutlich kreisen seine Gedanken mehr um die Thematik Rendite und volle Ausschöpfung der Suventionsmöglichkeiten.
Zu dieser Thematik hier ein Statement von Friedrich-Karl Ewert, Diplom-Geologe, Prof. Dr. rer. nat.:
Das im NW-Beitrag „Zwei Drittel für mehr Windkraft“ (21.05.14) angesprochene „Ziel des Kreises Paderborn bis zum Jahr 2020 seinen Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien zu decken“ ist nicht erreichbar, denn wie inzwischen sattsam bekannt und bestätigt, liefern die „Erneuerbaren“ nur in etwa 20% der Stunden des Jahres Strom – dass es nachts dunkel ist und der Wind eher selten optimal bläst, ist naturgegeben. Und die sich daraus ergebende Notwendigkeit, in Sonnen- und Windzeiten Strom im Überschuss zu produzieren, um ihn für die 80% der Zeit ohne Sonne und Wind zu speichern, ist noch sehr lange nicht möglich. Die Wissenschaft folgert: Die Erforschung geeigneter Speichermethoden dauert Jahrzehnte, wenn nicht Generationen, und keiner kann heute wissen, ob sie Erfolg haben wird. Da hilft es nicht, noch mehr Windräder zu bauen, denn 1000 mal null und 2000 mal null liefern die gleiche Strommenge, nämlich keine – die Kosten sind allerdings doppelt so hoch. Laut Lackmann decke „der Kreis bisher 42% seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen“. Mag sein, dass soviel Kapazität installiert wurde, aber woher kam der Strom bei Windstille und nachts? Hier werden wohl für die Agitation die Grundbegriffe vertauscht. Wer der Befragten wurde beim Interview über den bedeutungsvollen Unterschied zwischen kW und kWh aufgeklärt?
Inzwischen prangern Ökonomen die immer weiter steigenden
Kosten der Energiewende an, Industriebetriebe stoppen Investitionen und
haben gar mit der Verlagerung begonnen, Ingenieure beurteilen die Energiewende
als Sackgasse der technischen Evolution. Außerdem: Windstrom wird als sauberer
Strom gepriesen. Das Gegenteil ist richtig: drehende Windräder schädigen massiv
das Biotop Luft. Das EEG macht es für viele dort beheimatete Tiere zu einem
todbringenden Lebensraum. Fledermäuse konnten Baustopps bei Autobahnen
bewirken, bei Windrädern stören tote Tiere nicht. Wir wollen Vorreiter sein,
aber bleiben alleine und keiner folgt! Wir sind wieder mal schlauer als der
Rest der Welt.
Inzwischen haben auch Prominente erkannt, was Energiewende
bedeutet. Zwei Beispiele:
Prof. Dr. Hans-Werner Sinn (IFO-Institut München, Vortrag
16.12., Video abrufbar: "Energiewende
ins Nichts". Aussage: Die Energiewende wird scheitern.
Vizekanzler und Fachminister Siegmar Gabriel, Vortrag 17.4. bei SMA Solar in Kassel, Video abrufbar. Kernaussagen:
“Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.”
“Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben”.
“Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte”.
Vizekanzler und Fachminister Siegmar Gabriel, Vortrag 17.4. bei SMA Solar in Kassel, Video abrufbar. Kernaussagen:
“Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.”
“Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben”.
“Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte”.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Montag, 19. Mai 2014
Bürgermeister Merschjohann verspricht maximal 30 bis 40 neue Windkraftanlagen in Lichtenau
Zur Erinnerung: In Lichtenau sind oder waren 80 bis 100 neue Windenergieanlagen geplant.
Aufgrund des öffentlichen Drucks, der durch die Bürgerinitiative ProLichtenau in den vergangenen Monaten entstanden ist, kann man sowohl beim Lichtenauer Bürgermeister als auch bei der einen oder anderen Partei ein Umdenken hinsichtlich des katastrophalen Ausbauplans der Windenergie in den Lichtenauer Dörfern feststellen.
Aktuell können wir auf folgende recht eindeutigen Aussagen von Bürgermeister Dieter Merschjohann hinweisen:
1. Westfälisches Volksblatt 17./18. Mai 2014 Wunschzettel für Lichtenau:
Das Landschaftsbild Lichtenaus wird im Jahr 2020 angesichts der fortgeschrittenen Technik größere und leistungsfähigere Windräder zeigen, aber wegen des Repowerings nicht mehr Anlagen vorweisen als zurzeit.
...Und ich werde dafür sorgen, dass weniger Fläche für die Windenergie zur Verfügung gestellt wird, als heute diskutiert wird.
2. Youtube-Video vom 13. Mai 2014 - "Bürgermeister Dieter Merschjohann (CDU) im Interview zur Kommunalwahl 2014":
In diesem Interview verspricht der Bürgermeister den Lichtenauerinnen und den Lichtenauern den geplanten Ausbau von 80 bis 100 neuen Windanlagen auf maximal 30 bis 40 Windrädern zu begrenzen.
Er sagt hier wörtlich: "Ich verspreche nur das was ich auch halten kann." und "Ich werde mich auch nach meiner Wahl daran messen lassen."
3. Gespräche mit der Bürgerinitiative ProLichtenau
In den vergangenen Wochen wurden mehrfach sehr intensive und auch kontroverse Gespräche mit Bürgermeister Merschjohann geführt.
Auch uns gegenüber hat er als protokollierbare Information wiederholt geäußert, dass der "deutlich weniger als 50 neue Windkraftanlagen, eher 40 als 50, planen und zulassen wird."
Weiterhin zeigte er sich überzeugt, einen rechtssicheren Flächennutzungsplan in Kraft setzen zu können.
Bei der Konkretheit und Öffentlichkeit dieser Aussagen müssen wir dem Bürgermeister nun mal glauben. Alles was er bezogen auf die Windkraft nach der Wahl anders umsetzen würde, wäre fatal nicht nur für die Lichtenauer Bürger sondern auch für die Zukunft des Bürgermeisters!
Aufgrund des öffentlichen Drucks, der durch die Bürgerinitiative ProLichtenau in den vergangenen Monaten entstanden ist, kann man sowohl beim Lichtenauer Bürgermeister als auch bei der einen oder anderen Partei ein Umdenken hinsichtlich des katastrophalen Ausbauplans der Windenergie in den Lichtenauer Dörfern feststellen.
Aktuell können wir auf folgende recht eindeutigen Aussagen von Bürgermeister Dieter Merschjohann hinweisen:
1. Westfälisches Volksblatt 17./18. Mai 2014 Wunschzettel für Lichtenau:
Das Landschaftsbild Lichtenaus wird im Jahr 2020 angesichts der fortgeschrittenen Technik größere und leistungsfähigere Windräder zeigen, aber wegen des Repowerings nicht mehr Anlagen vorweisen als zurzeit.
...Und ich werde dafür sorgen, dass weniger Fläche für die Windenergie zur Verfügung gestellt wird, als heute diskutiert wird.
2. Youtube-Video vom 13. Mai 2014 - "Bürgermeister Dieter Merschjohann (CDU) im Interview zur Kommunalwahl 2014":
In diesem Interview verspricht der Bürgermeister den Lichtenauerinnen und den Lichtenauern den geplanten Ausbau von 80 bis 100 neuen Windanlagen auf maximal 30 bis 40 Windrädern zu begrenzen.
Er sagt hier wörtlich: "Ich verspreche nur das was ich auch halten kann." und "Ich werde mich auch nach meiner Wahl daran messen lassen."
3. Gespräche mit der Bürgerinitiative ProLichtenau
In den vergangenen Wochen wurden mehrfach sehr intensive und auch kontroverse Gespräche mit Bürgermeister Merschjohann geführt.
Auch uns gegenüber hat er als protokollierbare Information wiederholt geäußert, dass der "deutlich weniger als 50 neue Windkraftanlagen, eher 40 als 50, planen und zulassen wird."
Weiterhin zeigte er sich überzeugt, einen rechtssicheren Flächennutzungsplan in Kraft setzen zu können.
Bei der Konkretheit und Öffentlichkeit dieser Aussagen müssen wir dem Bürgermeister nun mal glauben. Alles was er bezogen auf die Windkraft nach der Wahl anders umsetzen würde, wäre fatal nicht nur für die Lichtenauer Bürger sondern auch für die Zukunft des Bürgermeisters!
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